Ein Vorwort. Über Herrenstrunden gibt wahrlich viel zu berichten. Dies ist mit sehr viel Arbeit und Recherche verbunden. Derzeit werden hier Informationen zusammen getragen die alle Sehenswürdigkeiten des Ortes betreffen. Vorab wurden hier Texte aus Wikipedia.de hinterlegt. Alles andere folgt!

Buchtipp: Bachgechichten Begegnungen an der Strunde – 19,95 Euro von Alexander Nix und Joachim Wittwer im Buchhandel unter ISBN-10: 3940171115 ISBN-13: 9783940171115 Es war einmal … so beginnen viele alte Geschichten – auch in diesem Buch. Zahlreiche Sagen und Legenden die sich um den Strunder Bach, dessen Quelle und die umgebende Landschaft ranken wurden hier zusammengetragen und den großartigen Fotografien der heutigen Situation spannungsvoll gegenübergestellt. Das uch lädt dazu ein den Bach und seine Landschaft zu erkunden.

Herrenstrunden ist ein Ortsteil von Bergisch Gladbach im Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen und liegt ist im äußersten Osten des Stadtgebietes am Beginn des Strundetales. Der Name leitet sich ab von den “Herren von Strune”, das sind die Herren des Johanniterordens, die an der Strunde (auch Strunder Bach) eine Komturei besaßen.

Komturei1 in Der Ort

Malteser Komturei

Das Ortsbild von Herrenstrunden wird vor allem geprägt durch die ehemalige Komturei der Johanniter (heute Malteserkomturei genannt) und die alte Johanniterkirche. Erstmals wird die Komturei an der Quelle des Strunderbaches im Jahre 1300 unter dem Namen “Strune” urkundlich erwähnt. Errichtet wurde die Komturei aber wohl schon vor dem Jahr 1294. Durch zahlreiche Stiftungen und eine kontinuierliche Erweiterung des Landbesitzes gewannen die Johanniter zunehmenden Einfluss. 1328 wurde die Komturei bereits zur Ballei erhoben. 1802 fiel der Besitz der Johanniter, diesich seit 1530 Malteser nannten, der Säkularisierung zum Opfer. Das heutige Komturgebäude ist ein Wiederaufbau eines Gebäudes aus dem 16. und 17. Jahrhundert, das am Ende des 2. Weltkrieges komplett ausbrannte. Der Neubau wurde im Jahr 1950 errichtet. Heute befindet sich die Komturei in Privatbesitz. Zum ehemaligen Komtureigelände gehörte auch die an der Strunde gelegene Maltersermühle, die heute ebenfalls in Privatbesitz ist. Die zur Komturei gehörende, im romanischen Stil gebaute Kirche wurde im Jahre 1345 vollendet. Sie ist dem Schutzheiligen des Johanniterordens Johannes dem Täufer geweiht. 1555 fand eine erste Renovierung statt. Im 19. Jahrhundert wurde das Gotteshaus dann Pfarrkirche der

Kirche Alt Neu1 in Der Ort

Kirche Johannes der Täufer

Kirchengemeinde Herrenstrunden, der auch die heute zur Gemeinde Odenthal zählenden Ortschaften Altehufe, Eikamp und Schallemich angeschlossen wurden. Da die Kirche für die neue Pfarrgemeinde bald zu klein war, wurde sie 1904 um ein im neugotischen Stil gebautes Querhaus und ein Chor, das als Altarraum dient, erweitert. 1911 erhielt der alte Teil der Kirche statt einer Flachdecke ein Holztonnengewölbe. In den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts fanden weitere Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten statt. Sehenswert sind vor allem die Glasfenster des Chores, die 1904 in der Glasmalerei Reuter und Reichard in Köln hergestellt wurden. Sie zeigen Szenen aus dem Leben von Johannes dem Täufer, nämlich von links nach rechts den Besuch der Gottesmutter Maria bei Elisabeth, der Mutter des Johannes, dann die Enthauptung des Täufers und schließlich die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan. Ein Fenster im alten Teil der Kirche gibt ihr ursprüngliches Aussehen vor der neugotischen Erweiterung wieder.

Burg1 in Der Ort

Burg Zweiffel

Das ehemals zusammenhängende Komtureigelände wird heute durch die durch das Strundetal führende Hauptverbindungsstraße von Bergisch Gladbach nach Kürten durchschnitten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Burg Zweiffel und das alte Freibad, dessen Eingangsbereich unter Denkmalschutz steht. Allerdings ist das Freibad heute nicht mehr in Betrieb und beherbergt eine Gastronomie. Quelle: wikipedia.de / Bildquelle S. Mertens